Was sollten Autofahrer nach einem Unfall tun – KFZ Versicherung

Erich Kasten  / pixelio.de

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Ab Oktober kracht und scheppert es auf deutschen Straßen besonders häufig: So liegen die Unfallzahlen in den Herbst- und Wintermonaten teils über 20 Prozent höher als in den anderen Monaten. Dies nahm die Gothaer Versicherung zum Anlass für eine GfK-Meinungsumfrage: Was interessiert die Deutschen nach einem Unfall am meisten – und womit lassen sie sich am ehesten beruhigen? Das eindeutige Ergebnis der repräsentativen Umfrage: Die meisten möchten Kontakt zu einem vertrauten Menschen und Informationen zur Gesundheitsvorsorge.

Repräsentative GfK-Studie
Verkehrsunfall: Vertrauter Mensch beruhigt eher als Zigarette

·        Nach dem Unfall – Gesundheitsinfos am Wichtigsten
·        Crash-Checkliste für Autofahrer
·        Im Herbst kracht es deutlich öfter auf deutschen Straßen

Was oder wer kann ein Unfallopfer am ehesten beruhigen?

Dieser Frage ging die GfK-Studie im Auftrag der Gothaer Versicherung nach und kam zu einem eindeutigen Ergebnis: Mehr als zwei Drittel (69,5 Prozent) der Deutschen sagen, dass eine vertraute Person sie am ehesten beruhigen könnte. Die meisten (56,6 Prozent) würden deshalb als Erstes den Ehe-(Partner) anrufen, um vom Unfall zu berichten. Die Telefonnummern von Eltern (16,2 Prozent), Kindern (10,4 Prozent) und Versicherung (10 Prozent) sind ebenfalls gefragt; den Anwalt (2,3 Prozent) oder den Arbeitgeber (1,4 Prozent) würde indes kaum jemand als Erstes anrufen.

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Die berühmte Beruhigungs-Zigarette hat nach einem Verkehrsunfall nur eine geringe Bedeutung: Lediglich jeder 6. Befragte (16,7 Prozent) gab an, dass eine Zigarette den Schreck dämpfen würde – wobei Geschlechterunterschiede erkennbar sind: Weitaus mehr Männer (20 Prozent) als Frauen (13,6 Prozent) würden zur „Zigarette danach“ greifen. Deutsche Raucher-Hochburg ist offenbar Mecklenburg-Vorpommern: Dort ist zwar ebenfalls der vertraute Mensch am wichtigsten nach einem Verkehrsunfall – aber immerhin 28,8 Prozent würden sich zur Beruhigung eine Zigarette anzünden.

Was interessiert Sie nach einem KFZ-Unfall (KFZ Versicherung) am meisten?

Während für die Kfz-Versicherer der „heiße Herbst“ Routine ist, bedeutet für den Einzelnen der Verkehrsunfall ein mitunter traumatisches Erlebnis, auf das nur wenige wirklich vorbereitet sind. Ob jung oder alt, ob männlich oder weiblich: Der erste Gedanke geht dann in Richtung Gesundheit, wie die repräsentative Befragung von 1.006 Bundesbürgern durch die GfK-Marktforschung zeigt (Studiennummer 663095/SI): Fast die Hälfte (45,1 Prozent) möchte zuerst Informationen zur Gesundheitsvorsorge nach einem Unfall, also zum Beispiel dazu, was typische Unfallfolgen und was sinnvolle erste Maßnahmen sind.

Die einzelnen Ergebnisse (Angaben in Prozent):

Ich hätte gerne Informationen zu…
1 Gesundheitsvorsorge (z.B. Unfallfolgen)

45,1

2 Ansprüche (z.B. Schadenersatz)

23,2

3 Reparatur (z.B. Werkstatt)

19,2

4 Konsequenzen (z.B. Bußgelder)

7,7

5 Weiß nicht

4,8

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Bei Frauen (47,5 Prozent) und älteren Menschen (52,4 Prozent) ist der Wunsch nach Gesundheitstipps nach einem Unfall besonders ausgeprägt. Die Sorge um die Gesundheit ist durchaus begründet, denn laut Statistik endet jeder 8. Verkehrsunfall mit einem sogenannten Personenschaden. „Typisch sind Prellungen und Schleudertrauma“, sagt Gothaer-Schadenexperte Heribert Doch. Ansprüche auf Schadenersatz (23,1 Prozent) oder die Reparatur des Autos (19,2 Prozent) folgen mit großem Abstand. Nur die wenigsten interessiert nach einem Autounfall, welche sonstigen Konsequenzen, wie etwa Bußgelder (7,7 Prozent), drohen.

Gothaer-Checkliste:  Was sollten Autofahrer nach einem Unfall tun?

1. Warnen: Nachdem das Auto, sofern noch möglich, an sicherer Stelle abgestellt wurde, sollte sofort die Warnblinkanlage eingeschaltet und das Warndreieck aufgestellt werden. Auf Landstraßen sollte das Warndreieck etwa 100 Meter vor der Unfallstelle stehen, auf Autobahnen etwa 200 Meter. Nach dem verlassen des Fahrzeuges sollten alle Personen eine Warnweste anlegen. Alle Wege sind möglichst hinter der Leitplanke zurückzulegen, Mitfahrer sollten sofort hinter die Leitplanke gehen.

2. Helfen: Verletzte sollten möglichst außer Gefahr gebracht und versorgt werden. Die wichtigsten Verbandsmaterialien befinden sich im Verbandskasten des Autos. Unterlassene Hilfeleistung kann strafrechtlich verfolgt werden. Erste-Hilfe-Kenntnisse sollten regelmäßig aufgefrischt werden.

3. Melden: Bei Verletzten sollten direkt Rettungsdienst und Feuerwehr (112) informiert werden. Die Polizei (110) muss stets gerufen werden, wenn bei Unfällen Verletzte oder Tote zu beklagen sind. Auch bei erheblichem Sachschaden, Unfällen mit unklarer Schuldfrage, bei Beteiligten unter Alkohol- oder Drogeneinfluss oder bei Unfallbeteiligten mit Wohnsitz im Ausland ist die Polizei zu informieren.

Herbst-Unfälle: Die Daten des Statistischen Bundesamtes

Jedes Jahr ereignen sich auf deutschen Straßen rund 2,4 Millionen polizeilich erfasste Verkehrsunfälle. Das sind rechnerisch jeden Monat 200.000 Unfälle. Aber die Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen Jahr für Jahr deutlich, dass im Oktober, November und Dezember überdurchschnittlich viele Verkehrsunfälle passieren: Im Jahr 2012 registrierte die Polizei zum Beispiel im September 198.000 Unfälle, im Oktober waren es 216.000. Die Monate November und Dezember lagen mit jeweils über 210.000 Unfällen ebenfalls weit über dem Durchschnitt. In Extremmonaten steigen die Unfallzahlen sogar über 20 Prozent an. „Dunkelheit und nasse Straßen erhöhen das Risiko beträchtlich. Im Januar haben sich die meisten Verkehrsteilnehmer an die erschwerten Verhältnisse in der Dunkelheit gewöhnt, dann sinken die Unfallzahlen wieder“, so Doch.

Verkehrsunfälle: So steigen die Zahlen im Herbst an

2010 2011 2012
Januar

195.343

Januar

180.051

Januar

191.364

Februar

185.727

Februar

163.650

Februar

181.651

März

192.722

März

185.965

März

193.043

April

185.624

April

194.448

April

185.969

Mai

189.715

Mai

211.809

Mai

213.639

Juni

197.643

Juni

193.799

Juni

203.252

Juli

198.464

Juli

197.166

Juli

202.481

August

188.517

August

194.523

August

195.260

September

200.401

September

203.968

September

198.002

Oktober

209.096

Oktober

217.228

Oktober

216.128

November

219.957

November

203.426

November

210.442

Dezember

248.062

Dezember

215.424

Dezember

210.612

Jan-Sept

1.734.100

1.725.400

1.764.600

Durchschn.

192.678

191.711

196.067

Okt-Dez

677.000

636.000

637.000

Durchschn.

225.667

212.000

212.333

“Herbst-Faktor”

1,17121

1,10583

1,08296

Datenquelle: Statistisches Bundesamt / Berechnung: Gothaer Versicherung

Auf Anfrage versenden wir gerne die detaillierten Zahlentabellen der Studie. Die Daten sind auf Ebene der Bundesländer, nach Alter und weiteren Kriterien ausgewertet.

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